Beim Thema Raumluftqualität diskutieren viele, ob Frischluft besser ist als ein Luftreiniger. Zwar filtern Luftreiniger Schadstoffe und Allergene, doch das Einatmen natürlicher Außenluft hat etwas ungemein Erfrischendes. Hier kommt ein Frischluftsystem ins Spiel.
Die Installation einer Frischluftanlage in Ihrem Zuhause gewährleistet eine stetige Zufuhr sauberer Außenluft. Im Gegensatz zu Luftreinigern, die die vorhandene Raumluft umwälzen und filtern, führen diese Systeme eine völlig neue Luftquelle zu. Sie arbeiten mit einem Wärmerückgewinnungs-Lüftungsgerät (WRG) zusammen, das für die Energieeffizienz unerlässlich ist. Ein WRG tauscht Wärme und Feuchtigkeit zwischen Zu- und Abluft aus und minimiert so die mit der Lüftung verbundenen Energieverluste.
Das Leben in einer abgeschlossenen Umgebung mit nur einem Luftreiniger kann sich manchmal erdrückend anfühlen. Frische Luft hebt nicht nur die Stimmung und steigert das Energieniveau, sondern trägt auch dazu bei, das Risiko von Atemwegserkrankungen zu verringern.ERV-Komponente in einem Frischluft-BelüftungssystemDies wird zusätzlich dadurch verbessert, dass für ein Gleichgewicht zwischen Temperatur und Luftfeuchtigkeit der einströmenden Luft gesorgt wird, was den Komfort für die Bewohner erhöht.
Darüber hinaus trägt der ständige Frischluftzufluss dazu bei, Schadstoffe in Innenräumen, wie flüchtige organische Verbindungen (VOCs) aus Haushaltsreinigern und Farben, zu verdünnen. Ein Luftreiniger kann bei hohen Konzentrationen dieser Schadstoffe an seine Grenzen stoßen, wohingegen ein gut konzipiertes Frischluftsystem mit Wärmerückgewinnungsanlage (WRG) eine konstantere und effektivere Lösung bietet.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Luftreiniger zwar ihre Berechtigung haben, ein Frischluftsystem mit Wärmerückgewinnungsanlage jedoch einen ganzheitlicheren Ansatz für die Raumluftqualität bietet. Durch die kontinuierliche Zufuhr sauberer, ausgewogener Luft schafft es ein gesünderes und angenehmeres Wohnumfeld.
Veröffentlichungsdatum: 24. März 2025
