Viele Hausbesitzer, die ein gesünderes Raumklima anstreben, fragen sich: Sollte ich meine Frischluftanlage ständig eingeschaltet lassen? Eine pauschale Antwort gibt es nicht, aber das Verständnis der Funktionsweise dieser Systeme – insbesondere von Wärmerückgewinnungsanlagen (WRG) – kann zu fundierten Entscheidungen führen.
Frischluftsysteme sind so konzipiert, dass sie verbrauchte Raumluft abführen und gefilterte Außenluft zuführen, wodurch Allergene, Schadstoffe und Luftfeuchtigkeit reduziert werden. Wärmerückgewinnungsanlagen (WRG) gehen noch einen Schritt weiter, indem sie Wärme und Feuchtigkeit zwischen Zu- und Abluft austauschen und so Energieverluste minimieren. Dadurch eignen sie sich ideal für den Dauerbetrieb, insbesondere in gut abgedichteten Häusern mit eingeschränkter natürlicher Luftzirkulation.
Der Dauerbetrieb Ihres Systems gewährleistet eine kontinuierliche Frischluftzufuhr, was für die Gesundheit der Bewohner und zur Vorbeugung von Schimmelbildung unerlässlich ist. Allerdings ist die Energieeffizienz ein wichtiger Aspekt. Wärmerückgewinnungsanlagen (WRG) sind zwar auf effizienten Betrieb ausgelegt, doch der Dauerbetrieb in extremen Klimazonen kann die Energiekosten leicht erhöhen. Entscheidend ist das richtige Verhältnis von Nutzen und Kosten: Moderne WRG passen ihre Leistung an die jeweiligen Innen- und Außenbedingungen an und optimieren so den Energieverbrauch, ohne die Luftqualität zu beeinträchtigen.
Für die meisten Haushalte lohnt es sich, die Anlage – insbesondere Wärmerückgewinnungsanlagen – dauerhaft in Betrieb zu halten, da dies langfristig zu mehr Gesundheit und Komfort führt. Konsultieren Sie die Bedienungsanleitung Ihrer Anlage oder einen Fachmann, um die Einstellungen an Ihre Bedürfnisse anzupassen. Letztendlich profitieren sowohl Ihr Wohlbefinden als auch die Umwelt von der optimalen Nutzung einer Frischluftzufuhranlage mit Wärmerückgewinnung.
Veröffentlichungsdatum: 18. April 2025
